SolarWorld schon wieder vom Chef „gerettet“

Nachdem die SolarWorld AG ein zweites Mal vor der Pleite stand, will der ehemaliger Chef und einstige Gründer, Frank Asteck, erneut die Firma in Teilen übernehmen, um Sie dann weiter zu führen.

Von außen betrachtet erscheint dieses Manöver nicht nur fraglich, sondern sogar unmoralisch: Wie kann ein Firmenchef, der zuvor die Firma zweimal in die Pleite geführt hat, nun erneut das Ruder des Unternehmens übernehmen und die Anzahl der Mitarbeiter wieder erneut stark schrumpfen?
Diese ganze Aktion geht auf Kosten der Anleger und der entlassenen Mitarbeiter, während der Chef weiterhin fest im Stalle sitzt?

Die SolarWorld AG scheint damit abgewickelt worden zu sein und die neue SolarWorld Industries GmbH, der neue Anteilseigner der Firma, kann man dieser Pressemitteilung Glauben schenken.

Technisch gesehen interessant ist die Aussage dass nur noch „die Herstellung von Premiumprodukten auf der Basis monokristalliner PERC-Solarzellen“ produziert werden, wie zum Beispiel „Glas-Glas-Module mit beidseitiger Energiegewinnung“. Fraglich ist wieso zuvor anders produziert wurde, aber lasst uns nach Vorne sehen und der neuen SolarWorld Alle Gute wünschen für den Restart.